An der Elbe

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Partitur

Der Walzer „An der Elbe“ op. 477 zählt zu den letzten Werken, die Johann Strauss Sohn je geschrieben hat und zudem zu den wenigen Werken des Strauss’schen Œuvre, welche noch nicht für Blasorchester bearbeitet wurden – bis jetzt.

Rund um den letzten von Johann Strauss Sohn komponierten Walzer sind viele Fragen bis heute unbeantwortet, so beispielsweise, warum jener Walzer ausgerechnet den Namen „An der Elbe“ erhielt. Unbestritten ist hingegen, dass die Beziehungen des Komponisten zur Metropole des Königreichs Sachsen stets ausgezeichnet waren. So hatte es ihm nicht nur die freundliche Stadt am Ufer der Elbe selbst angetan, so wusste Strauss auch, dass er in Sachsen auf treue Freunde zählen konnte.

Der hervorragende Platz unter den so vielen, bekannten Strauss-Walzern blieb dem Walzer „An der Elbe“ trotz seiner umjubelten Uraufführung zeitweise verwehrt. Nur selten ist er auf Konzertprogrammen von Sinfonie- und Streichorchestern zu finden, weshalb eine authentische Bearbeitung für symphonisches Blasorchester geschaffen wurde, um dieses Meisterwerk neu zu beleben und ihm zu altem Glanz zu verhelfen.